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Amphibien bewohnen als erwachsene Tiere hauptsächlich in feuchten Lebensräume wie Wälder, See, Bäche, Sümpfe und Moore. Viele Arten besiedeln aber auch recht trockene Habitate wie Trockenwälder, Savannen und sogar Halbwüsten. Zur Eiablage sind fast Amphibien auf Gewässer angewiesen.
Aus den Eier schlüpfen Larven die man als Kaulquappen bezeichnet. Bei den meisten Arten entwickeln sich die Kaulquappen im Wasser und gehen erst nach einem Umbau des Körper (Metamorphose) an Land. Weil Amphibien gegen höheren Salzgehalt ausserordentlich empfindlich reagieren, fehlen sie im Meer vollständig.
Schwanzlurche
(Urodela)
Blindwühlen
(Gymnophiona)
Froschlurche
(Anura)
Mehr als 820 Arten, hauptsächlich in den gemässigten Breiten der Nordhalbkugel. Körperlänge zwischen wenigen Zentimetern bis 1.5 m. Die meisten Arten haben vier Beine, bei wenigen sind die Hinterbeine zurückgebildet. Die meisten Schwanzlurche sind stark ans Wasser gebunden, manche Arten sind zeitlebends aquatisch
Mehr als 220 Arten, 10 cm bis 1.35 m lang. Leben in feucht-tropischen Gebieten von Asien, Afrika und Südamerika. Langgestreckt, wurmförmig. Keine Extremitäten. Die meisten Arten wühlen im Boden oder in der Laubstreu, einige leben im Süsswasser.
Mehr als 7790 Arten, 2 bis 30 cm gross. Ausser in extrem kalte Zonen weltweit verbreitet. Die meisten Arten leben ausgewachsen an Land. Der Körperbau ist gegenüber den Schwanzlurchen als Folge von Skelettverwachsungen deutlich abgewandelt. Alle Froschlurche besitzen einen schwanzlosen Körper mit mehr oder weniger verlängerten Hinterbeinen (Sprungbeine).
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