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Reptilien bewohnen die unterschiedlichsten Lebensräume von der Wüste bis zum Regenwald, vom Meer bis zum Hochgebirge und vom Äquator bis nahe an den nördlichen Polarkreis. Ihre verhornten oder verknöcherten Hautschuppen schützen sie gut vor Austrocknung. Viele Arten legen Eier, manche bringen aber auch lebende Junge zur Welt.
aus den Eiern schlüpfen Jungtiere werden bei den meisten Arten von den Eltern weder versorgt oder bewachte oder betreut. Eine Reihe von Arten sind wehrhaft und können auch für Menschen gefährlich sein (grosse Krokodile oder Giftschlangen). Die meisten Reptilien sind aber harmlos und scheu.
Schuppenkriechtiere
(Squamata)
Krokodile
(Crocodylia)
Schildkröten
(Testudines)
Die meisten heute lebenden Reptilien gehören zu dieser Reptilienordnung. Ihre Haut ist mit Hornschuppen bedeckt, hautverknöcherungen sind relativ selten. Kennzeichnend sind paarig gegabelte Begattungsorgane (Hemipenes) der Männchen. Die meisten Arten sind eierlegend (ovipar). Lebendgebärende (vivipare) Arten sind meist auf sehr trockene oder kühle Klimazonen beschränkt. Zu den Schuppenkriechtieren gehören:
27 Arten leben in den Tropen und Subtropen in Flüssen und Seen, einzelne Arten schwimmen auch aufs offene Meer hinaus. In Europa fehlen Krokodile heute vollständig. Körperlänge 1 bis 6 m (10 m). Die Haut ist starke mit Knochenplatten überlagert, Nasen- und Augenöffnungen liegen an der obersten Kopflinie, so dass die wichtigsten Sinnesorgane in fast vollständig eingetauchtem Zustand des Körpers eingesetzt werden können.
Die Schildkröten zählen zu den altertümlichsten, heute noch lebenden Reptilien. Die > 360 Arten leben überwiegend in warmen Klimazonen. Sie bewohnen sowohl das Land als auch Süsswasserseen, -flüsse und -bäche sowie das Meer. Allen Schildkröten gemeinsam ist der mehr oder weniger vollständig verknöcherte, mit der Wirbelsäule verwachsene und meist mit Hornschildern bedeckte Panzer. Je nach Art können die Tiere ihre Extremitäten sowie den Kopf mehr oder weniger in den Panzer einziehen.
Schuppenkriechtiere
(Squamata)
Die meisten heute lebenden Reptilien gehören zu dieser Reptilienordnung. Ihre Haut ist mit Hornschuppen bedeckt, hautverknöcherungen sind relativ selten. Kennzeichnend sind paarig gegabelte Begattungsorgane (Hemipenes) der Männchen. Die meisten Arten sind eierlegend (ovipar). Lebendgebärende (vivipare) Arten sind meist auf sehr trockene oder kühle Klimazonen beschränkt. Zu den Schuppenkriechtieren gehören:
Schlangen
(Serpentes)
Echsen
(Sauria)
Doppelschleichen
(Amphisbaenia)
Alle Schlangen sind beinlos. Die Gaumen- und Kieferknochen sind stark verschiebbar und ermöglichen so das Verschlingen sehr grosser Beutetiere. Das Mittelohr ist nicht ausgebildet, so dass ein eigentliches Hören nicht möglich ist. Schwingungen können nur als Erschütterungsreize des Untergrundes wahrgenommen werden. Die Augenlieder sind zu einer unbeweglichen, durchsichtigen "Brille" verwachsen. Dies verleiht den Schlangen ihren eigenartigen Blick. Einige Riesenschlagen und die Grubenottern haben mittels spezieller Wärmesinnesorgane einen unerhört empfindlichen Temperatursinn, der dem Auffinden warmblütiger Beutetiere dient. Verschiedene Schlangenfamilien haben Giftdrüsen und Giftzähne ausgebildet. Einige Arten können auch für den Menschen gefährlich sein. Der weitaus grösste Teil aller Schlangenarten ist jedoch ungiftig und harmlos.
Körpergrössen zwischen wenigen Zentimetern bis über 3 m. Die meisten Arten sind Landbewohner, manche Arten leben entlang von Gewässern und können gut schwimmmen. Die Meerechse lebt an Felsstränden und schwimmt ins Meer um Algen abzugrasen. Die meisten Echsen besitzen vier Beine, einzelne Arten sind beinlos können aber auch teilweise oder ganz rückgebildet sein.
Echsen haben sehr unterschiedliche Körperformen. Manche sind, je nach Lebensweise, lang und schlank, andere abgeflacht oder stämmig und gedrungen gebaut. Die Flugdrachen der Gattung Draco in Asien könnten, mit Hilfe ihrer durch abgespreizte Rippen aufgespannten Flughäute, sogar durch die Luft gleiten.
Doppelschleichen haben sich spezialisiert auf eine unterirdische Lebensweise.
Mit Ausnahme der Zweifuss-Doppelschleichen (Bipedidae) die ein Paar kurze Vorderbeine haben, sind alle Arten beinlos. Im Gegensatz zu den Schlangen laufen die Schuppen als Ringe um den Körper. Doppelschleichen benutzen ihren kräftigen Schädel zum Graben von Gängen, in denen sie nach Würmern, Insekten und Larven suchen. Die Nasenlöcher zeigen nach hinten, damit sie beim Graben nicht verstopft werden.
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