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Mitglieder der DGHT-Landesgruppe Schweiz und der Schweizer DGHT-Regionalgruppen halten sich freiwillig an folgende Ethik-Prinzipien bei der Haltung und Zucht von Amphibien und Reptilien
1. Haltung von Amphibien und Reptilien
Im Terrarium gehaltenen Amphibien und Reptilien werden möglichst optimale Bedingungen bezüglich Terrariengrösse, -einrichtung, Klima, Ernährung usw. geboten. Die aktuelle Terraristikliteratur, die Mindestanforderungen der DGHT und die gesetzlichen Bestimmungen dienen dabei als Grundlage.
2. Nachzuchten statt Wildfänge
Der Haltung und Zucht von Nachzuchten sollte gegenüber Wildfängen der Vorzug gegeben werden.
3. Wildfänge
Wildfänge werden nur von erfahrenen Haltern angeschafft mit dem Ziel, die entsprechende Art durch Nachzucht langfristig zu erhalten und so auch anderen Haltern verfügbar zu machen. Oder die Wildfänge dienen der genetischen Auffrischung bereits bestehender Zuchtbestände.
4. Zucht
Auf die Zucht von Amphibien und Reptilien wird verzichtet, wenn absehbar ist, dass es für die Nachzuchten keine Abnehmer geben wird.
5. Farbmorphen & Zuchtformen
Auf die gezielte Zucht von Farbmorphen und anderen Zuchtformen die zu gesundheitlichen Probleme (z. B. Sehstörungen, Blindheit, Wirbelsäulen-Verkrümmungen, Fehlverhalten usw.) führen, wird verzichtet.
Auf die gezielte Zucht schuppenloser Reptilien wird verzichtet.
6. Albinos
7. Schuppenlose Reptilien
Auf die gezielte Zucht schuppenloser Reptilien wird verzichtet.
8. Auswilderung
Im Terrarium gehaltene Amphibien oder Reptilien werden nicht ohne Genehmigung ausgewildert.
9. Weiterbildung
Amphibien- und Reptilienhalter bilden sich durch Literaturstudium und den Besuch von herpetologischen Tagungen, Vorträgen, Kursen usw. regelmässig weiter.
10. Weiterbildungsangebote der DGHT
Die DGHT-Landesgruppe Schweiz und die DGHT-Regionalgruppen führen regelmässig Weiterbildungsveranstaltungen (Tagungen, Vorträge, Kurse usw.) für ihre Mitglieder durch.
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